Osterhofen
In Osterhofen haben wir an einem bestehenden Wohngebäude eine hochwertige WDVS-Fassadendämmung ausgeführt. Das Objekt wies zahlreiche Ecken, Vorsprünge, Gartenanschlüsse und eine charakteristische Rundung im Fassadenverlauf auf. Ziel der Maßnahme war es, den Wärmeschutz deutlich zu verbessern und den energetischen Standard eines KfW-Effizienzhauses 40 zu erreichen – ohne den typischen Charakter des Bestandsgebäudes zu verändern. Die Arbeiten wurden fachgerecht umgesetzt.
Projektbeschreibung:
12 cm Graphit-WDVS am Bestandsgebäude
Für die Fassadensanierung wurde ein Wärmedämmverbundsystem mit 12 cm starken Graphit-Dämmplatten verwendet. Die dunklen EPS-Graphitplatten mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit von etwa λ = 0,032 W/mK ermöglichen eine hohe Dämmleistung bei schlankem Wandaufbau – ein wichtiger Baustein für das Erreichen des KfW-40-Standards in Verbindung mit weiteren energetischen Maßnahmen.
Zunächst wurde die Bestandsfassade gründlich vorbereitet, gereinigt und auf Tragfähigkeit geprüft. Im Sockelbereich kamen durchgängig Sockelabschlussprofile zum Einsatz, die einen sauberen und geschützten Startpunkt für das WDVS bilden. Anschließend wurden die 12 cm starken Graphit-Dämmplatten vollflächig verklebt und gemäß Systemvorgaben zusätzlich verdübelt. Besonderes Augenmerk lag dabei auf den zahlreichen Gebäudeecken und der vorhandenen Rundung, damit die charakteristische Form des Hauses erhalten blieb.
Nach der Montage der Dämmplatten folgte eine durchgehende Armierungsschicht aus Klebe- und Armierungsmörtel mit eingelegtem, alkalibeständigem Armierungsgewebe. Zum Abschluss erhielt die Fassade einen Scheibenputz (Reibeputz) mit gleichmäßiger Struktur, der sowohl optisch überzeugt als auch die Fassade zuverlässig vor Witterungseinflüssen schützt.
Ihre Vorteile der WDVS-Fassadendämmung
- Deutlich verbesserter Wärmeschutz – die 12 cm starken Graphit-Dämmplatten mit geringer Wärmeleitfähigkeit reduzieren Wärmeverluste über die Außenwände spürbar und sorgen für ein behagliches Raumklima.
- Erfüllung hoher energetischer Anforderungen – der Aufbau wurde so geplant, dass in Kombination mit weiteren Maßnahmen der Standard eines KfW-40-Effizienzhauses erreicht werden kann. Das steigert die Energieeffizienz und kann Fördermöglichkeiten unterstützen.
- Optimale Lösung für Bestandsgebäude – durch den schlanken Dämmaufbau mit Graphitplatten lassen sich energetische Sanierungen auch bei komplexen Gebäuden mit vielen Details wie Anschlusssituationen umsetzen.
- Werterhalt und Schutz der Bausubstanz – das WDVS schützt die bestehende Außenwand vor Witterung, Temperaturspannungen und Feuchtigkeit. Risse und Putzschäden werden deutlich reduziert, die Lebensdauer der Fassade verlängert.
- Moderne, ruhige Fassadenoptik – der Scheibenputz sorgt für eine gleichmäßige Oberfläche und hebt die vorhandene Architektur hervor, ohne den Charakter des Bestandsgebäudes zu zerstören – insbesondere im Bereich der Rundung.
- Regionale Ausführung vom Fachbetrieb – die Umsetzung durch unseren Malerbetrieb aus Osterhofen stellt eine fachgerechte, auf die Region und das Objekt abgestimmte Lösung sicher – von der Beratung bis zur fertigen Fassade.
Standort
Osterhofen (Region: Osterhofen – Plattling – Deggendorf – Passau)
Fazit
Mit der WDVS-Fassadendämmung konnten wir ein Bestandsgebäude energetisch deutlich verbessern und auf das Niveau eines KfW-40-Standards anheben. Die Kombination aus 12 cm starken Graphit-Dämmplatten, sorgfältiger Verdübelung, durchgehender Gewebe-Armierung und hochwertigem Scheibenputz schafft eine langlebige, optisch ansprechende und technisch ausgereifte Gebäudehülle, die den Charakter des Hauses erhält und gleichzeitig die Heizkosten nachhaltig senkt.